Charles Messier

Nebel über dem südlichen Horn des Stiers, enthält keine Sterne. Es ist ein weißliches Licht, langgestreckt in Form einer Kerzenflamme, entdeckt bei der Beobachtung des Kometen von 1758, beobachtet von Doktor Bevis um 1731….                  

Krebs-Nebel Messier 1

Messier 1: Meade 12" ACF + TS-Field-Flattener, Brennweite: 2970 mm, Kamera: SBIG STL-11000M, Belichtung: Luminanz 60 min am 29. 1. 2009. Kamera: modifizierte Canon EOS 20D, Belichtung: 113 min am 26. 12. 2006. Foto: Bernd Koch, Ort: Sörth/Westerwald


Charles MessierDiese unabhängige Entdeckung des Krebsnebels M 1 gab dem Kometenliebhaber Charles Messier (1730 - 1817) den Anstoß zu seinem berühmten Katalog. Doch eine systematische Suche nach nebligen Objekten, die man mit der Koma eines Kometen verwechseln konnte, begann Messier erst im Mai 1764. Das Objekt Nummer 3, ein Kugelsternhaufen in den Jagdhunden war seine erste unabhängige Entdeckung. Mit Nummer 45 schloss Messier seinen ersten Katalog ab, der von der französischen Adademie der Wissenschaften 1771 in deren Mémoires veröffentlicht wurde.
M 110 schließlich, den Messier am 10.8.1773 entdeckte aber erst 1798 publizierte, fand durch Kenneth Glyn Jones im Jahr 1966 als letztes Objekt Eingang in den Messierkatalog, der Himmelsbeobachter und - Fotografen seit jeher fasziniert und motiviert.   

Und hier der Link zum Original-Messierkatalog von 1781: Catalogue des Nebuleuses & des amas d' Etoiles (C. Messier, 1781)

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